Do’Vash’Umberlee (Pavel, 15.07.2025)

“Ka’lawuii’Umberlee ..”, ergriff Cal’antha das Wort. Die in der riesigen Halle versammelten Bewohner des Dorfen stimmten mit in den Chor ein: “Ka’lawuii’Umberlee”

“.. vor mehr .. Sommern .. Umberlee .. Geschenk .. schutzbedürftiges Wesen .. teilten Essen .. Feuer .. Kultur .. Handwerk”. Die Ältesten wechselten sich ab und übernahmen ihren Teil der einstudierten Rede. Ty'phoon hörte nicht zu. Er versank in Gedanken, probierte seine Gefühle zu sortieren. Sollte er überrascht wirken, enttäuscht .. vielleicht wütend?

“Ty’phoon!”, rief Cal’antha unerwartet laut in seine Richtung und riss ihn unsanft aus seinen Gedanken. “Die Heiligen Mutter der See machte uns einst ein Geschenk: Dich.”

“Ka’lawuii’Umberlee..”, summten die Dorfbewohner.

“Seit jenem Tag spüren wir den Segen Umberlees auf unserem Dorf liegen.”, setzte die Älteste fort. Ein zustimmendes, ehrfürchtiges Murmeln breitete sich durch die Menge aus.

“Seit jenem Tag spüren wir, wie deine Verbundenheit zur See zunimmt, sehen wie die Wellen dich tragen und schauen traurig dem Tag entgegen…”, machte eine der Ältesten eine dramatische Pause.

“Diesem Tag, an dem Tsch’kara zu klein für dich wird.”, durchbrach eine Andere die Stille.

“Diesem Tag, an dem du dich deinen Aufgaben stellen und auf eigenen Beinen stehen wirst!”, vollendete die Dritte.

“Wie dürfen nicht selbstsüchtig sein und ein Talent dieser Art für unsere Gemeinde allein beanspruchen. Es ist dir bestimmt, in die Welt hinauszuziehen..” sagte K’aida übertrieben euphorisch, endlich den Störenfried loszuwerden. Der Spott in den Worten dieser alten Hexe traf Ty'phoon und brannte wie Gift in seinen Ohren.

“.. und Großes zu vollbringen.”, griff sanftmutig Cal’antha auf. “Die Heilige Mutter der See hält schützend ihre Hand über dich. Und es ist an der Zeit ..”

“.. deine Gabe mit Faerun zu teilen. Das Wort unserer Göttin in die Welt hinaus zu tragen und Umberlee zu dienen!”, beendete Gal’atea die Rede sehr bestimmend.

“Diener Umberlees”, sagten die Ältesten zusammen.

“Do’Vash’Umberlee”, wiederholte die Menge mehrmals.

Der offizielle Teil der Feier war vorbei und keiner der Tabaxis hielt es mehr an seinem Platz aus. Die Dorfbewohner sprangen auf, klatschten und jubelten. Zupfinstrumente und Trommeln wurden herangeholt. Ein großes Lagerfeuer brannte vor der Halle. Die gemütlichen und sparsamen Tabaxis brachten all die gesammelten und aufbewahrten Leckereien heraus und veranstalteten eine ausgedehnte Dorffeier.